Was tun bei kaputtem Haar? Pflege- und Stylingtipps

GeschriebenvonDr. Edna Skopljak, M.D.
Zuletzt aktualisiert am

Kaputtes Haar ist stumpf, brüchig und anfällig für Spliss. Es fühlt sich trocken an und verliert seinen natürlichen Glanz. Häufige Ursachen sind Hitzestyling, chemische Behandlungen oder eine unzureichende Pflegeroutine. Doch keine Sorge – mit den richtigen Maßnahmen kannst du deinem Haar wieder neues Leben einhauchen. In diesem Artikel erfährst du, was wirklich bei kaputtem Haar hilft und wie du deine Mähne langfristig gesund pflegst.

Was tun bei kaputtem Haar?

Bei kaputtem Haar helfen feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte, regelmäßige Haarkuren, das Schneiden von Spliss, der Verzicht auf Hitze und chemische Behandlungen sowie eine nährstoffreiche Ernährung. Auch Hausmittel wie Kokosöl, Olivenöl oder Aloe Vera können die Regeneration fördern. Wichtig ist eine sanfte, konsequente Haarpflege.

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1. Ursachen für kaputtes Haar

  • Hitzestyling: Glätteisen, Föhn oder Lockenstab entziehen dem Haar Feuchtigkeit.
  • Blondierung und Färbung: Chemische Prozesse zerstören die Haarstruktur.
  • Mechanische Reize: Häufiges Bürsten oder das Schlafen mit offenen Haaren kann zu Haarbruch führen.
  • Fehlende Pflege: Trockenheit und Mangel an Nährstoffen machen das Haar porös.

2. Soforthilfe bei geschädigtem Haar

  • Spliss schneiden: Alle 6–8 Wochen die Spitzen kürzen.
  • Feuchtigkeitskur: 1–2 Mal pro Woche eine reichhaltige Haarkur auftragen.
  • Hitzestopp: Keine Glätteisen, Lockenstäbe oder heißes Föhnen verwenden.
  • Leave-in-Conditioner: Spendet Schutz und Feuchtigkeit über den Tag hinweg.

3. Langfristige Pflegeroutine

  • Sulfatfreies Shampoo: Mild zur Kopfhaut und trocknet das Haar nicht aus.
  • Spülung nach jeder Wäsche: Versiegelt das Haar und verhindert Spliss.
  • Seidenkissen: Reduziert Reibung während des Schlafs.
  • Regelmäßige Ölanwendungen: Arganöl, Jojobaöl oder Rizinusöl stärken das Haar.

4. Ernährung für gesundes Haar

  • Proteine: Haare bestehen aus Keratin – ausreichend Eiweiß ist essenziell.
  • Biotin: Unterstützt Haarwachstum und Struktur.
  • Vitamin E: Wirkt antioxidativ und fördert die Kopfhautgesundheit.
  • Zink und Eisen: Mangel kann zu brüchigem, dünnem Haar führen.

5. Hausmittel bei kaputtem Haar

  • Kokosöl: Spendet intensive Feuchtigkeit und schützt vor Haarbruch.
  • Aloe Vera: Beruhigt die Kopfhaut und hilft bei der Regeneration.
  • Avocado-Maske: Reich an gesunden Fetten und Vitaminen.
  • Honig & Olivenöl: Pflegt und stärkt sprödes Haar.

6. Fehler, die du vermeiden solltest

  • Tägliches Waschen: Kann die natürliche Schutzschicht des Haares zerstören.
  • Nasses Haar bürsten: Führt schneller zu Haarbruch – lieber im trockenen Zustand mit breitzinkigem Kamm.
  • Falsche Produkte: Alkohole, Sulfate oder aggressive Silikone meiden.
  • Enges Haargummi: Gummibänder mit Metallteilen schädigen die Haarstruktur.

Fazit

Kaputtes Haar muss nicht dauerhaft sein. Mit gezielter Pflege, nährstoffreicher Ernährung und dem Verzicht auf belastende Stylinggewohnheiten kannst du dein Haar langfristig stärken und wieder gesund aussehen lassen. Konsequenz und Geduld sind der Schlüssel für geschmeidiges, glänzendes Haar.

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Dr. Edna Skopljak, M.D.

About the Writer

Edna Skopljak, MDUniversity of Ljubljana, Faculty of Medicine

Edna Skopljak, MD is a clinical doctor at the University Medical Center Ljubljana and a PhD candidate in Biomedicine at the University of Ljubljana. She combines clinical work with research and medical editing, bringing a clear, evidence-based lens to patient education. Previously, she held roles in the pharmaceutical sector (product management and chief medical officer) and served as a medical production editor for the journal Biomolecules and Biomedicine.

Dr. Skopljak’s publications span clinical topics, including urology and orthopedics. She has co-authored work affiliated with the Department of Orthopedic Surgery at University Medical Centre Ljubljana. She trained in medicine with early clinical experience in Slovenia, reflecting a long-standing focus on practical, patient-facing care.

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